Meisterkonzerte Bremen

Die Meisterkonzerte in Bremen blicken auf eine glanzvolle 60-jährige Geschichte zurück: Am 8. November 1951 eröffnete der legendäre Pianist Walter Gieseking die erste Saison der Meisterkonzerte. Das alteingesessene Unternehmen Praeger & Meier zeichnete danach über 40 Jahre lang für Qualität und Erfolg der Serie verantwortlich. Nun führt die Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette, die seit fast acht Jahrzehnten klassische Konzerte in Norddeutschland veranstaltet, dieses wunderbare Erbe fort.


Geschichte der Konzertdirektion

Die Gründung der Hamburger Konzertdirektion Goette reicht zurück zum Anfang der 1930er Jahre, als sich Dr. Rudolf Goette, der mehrere Jahre für die Konzertdirektion Johann August Böhme gearbeitet hatte, selbständig machte. Die Orchesterkonzerte der Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette fanden anfangs nicht in der Laeiszhalle, sondern im alten Conventgarten an der Kaiser-Wilhelm-Straße statt, bis das Gebäude am 24. Juli 1943 den Bomben der Operation „Gomorrha“ zum Opfer fiel. In den 1950er Jahren prägten neben den großen Altmeistern wie David Oistrach ganz junge Talente das Programm: So gastierte Friedrich Gulda als 21-jähriger in Hamburg, ebenso wie der junge Dietrich Fischer-Dieskau. Im Jahr 1988 übernahm Hans-Werner Funke die renommierte Konzertdirektion, in deren Geschäftsführung 2007 Christian Kuhnt eintrat. Seit September 2013 zeichnet Burkhard Glashoff für das abwechslungsreiche Programm verantwortlich und führt die Geschäfte.

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